Das Projekt "Modellhafte Einrichtung von Schreibwerkstätten in Schulen"

wurde von 2003 - 2007 gefördert von der jetzigen Baden-Württemberg-Stiftung
in Kooperation mit dem Volkshochschulverband Baden-Württemberg e.V.
innerhalb der Programmlinie "Innovative Projekte in der Weiterbildung"  

 

Ziel war es, bei Schülerinnen und Schülern das Eigeninteresse am kreativen Schreiben zu wecken und zu stärken und Fähigkeiten und Einsichten zu vermitteln, die Bestandteile einer "Elementarlehre des Schreibens" (vgl. Gerd Brenner, Kreatives Schreiben) sind.

Obwohl kreatives Schreiben als Bestandteil des Deutschunterrichts in den Lehrplänen seit Jahrzehnten im Prinzip fest verankert ist, zeigt doch gerade die PISA-Studie, "dass der Deutschunterricht Originalität und Kreativität bisher zu wenig fördert, so dass er darum notwendigerweise ergänzt werden muss." (Ulrich Liebnau, EigenSinn)

Schriftsteller-/innen haben außerhalb des normalen Schulunterrichts Schreibwerkstätten in Schulen durchgeführt, den Schüler-/innen neue Impulse von außen gegeben und einen Frei-Raum außerhalb des Unterrichts geschaffen. Kreativitätsblockaden konnten von vorneherein abgebaut und gleichzeitig von kompetenter Seite auch handwerkliche Grundlagen des Schreibens vermittelt werden.

Die Weiterbildung der Dozentinnen und Dozenten für den Einsatz in den Schulen bildete einen ganz wesentlichen Kernbereich.

Erfahrungen aus dem "Basisnetzwerk: Schreib- und Autorenförderung in Baden-Württemberg" zeigen, dass eine literarische Vorbildung und eigene Erfahrungen im Schreiben unabdingbare Faktoren sind für die Leitung von Schreibwerkstätten. Die Weiterbildungen im Rahmen des Landesstiftungsprojekts fanden daher in Zusammenarbeit mit dem Basisnetzwerk statt.